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Die Ausbildung zur Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde (VPG) enthält die die Bereiche Fährte (winkelige Fährte 400-800 Schritt, Auffinden von Gegenständen), Unterordnung (Unbefangenheit in einer Menschengruppe, gegenüber Knallgeräuschen, freies Abliegen, Bringen von Gegenständen, Springen und Klettern etc.) und Schutzdienst (Gehorsam in Grenzfällen). Die VPG-Ausbildung ist anspruchsvoll, zeitaufwendig und vielseitig. Im richtigen Maß eingearbeitete Hunde haben an allen Disziplinen Freude. Im Rahmen des sogen. Schutzdienstes werden die Triebe des Hundes genutzt und in ein sportliches Regularium eingebunden. Ganz entscheidend fähr diese Disziplin ist das Wesen des Hundes. Ausgeglichenheit, Nervenstärke und Selbstbewusstsein gepaart mit unabdingbarem Gehorsam sind die Vorbedingungen. Hunde, die Wesensschwächen zeigen, werden von der Prüfung sofort ausgeschlossen. Ein Hund, der nicht in der Hand des Führers steht und dessen Anweisungen keine Folge leistet, kann die Vielseitigkeits-Prüfung nicht bestehen. Es muss viel Zeit und Mühe investiert werden, bis der Hund die in der Prüfungsordnung des VDH geforderten Übungen von der sauberen Streife nach dem Figuranten (Scheintäter) bis hin zum abschließenden Transport zum Leistungsrichter zuverlässig ausführt.
Der seriöse moderne Schutzhundesport hat nichts mehr mit dem alten "Training auf den Mann" zu tun, bei dem der Hund in der sogenannten Mannarbeit lernte, einen Menschen anzugreifen und kampfunfähig zu machen. Allerdings ist der formale Ablauf (siehe unten) noch fast wie früher, und auf den ersten Blick ist der Unterschied zur alten "Mannarbeit" nicht erkennbar.
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